11.09.2025 – Als wir morgens zum Shelter kamen sahen wir schon von weitem, dass dort ein kleiner Hund, den wir nicht kannten, im Shelter hinterm Zaun saß. Er war sehr verängstigt und wusste überhaupt nicht mit dieser Situation umzugehen. Da das Tor immer verschlossen ist, musste er über den hohen Zaun geworfen worden sein.
Er ist sofort hinter uns hergelaufen, ließ sich aber nicht anfassen. Wir haben ihn erstmal separiert, ihm Wasser und Futter gegeben, welches er nicht anrührte und ließen ihn erstmal zur Ruhe kommen.
Die vielen anderen Hunde überforderte ihn sehr und er verkroch sich in die hinterste Ecke.
Unsere Kollegin Marta sagte, dass vor kurzem jemand angefragt hatte, dass wir seinen Hund übernehmen sollten, da ein Wohnungswechsel anstand und das dort keine Hunde erlaubt seien. Sie hatte ihm gesagt, dass es vor Mitte Oktober nicht geht, weil wir zur Zeit keinen Platz haben und ein älterer Hund schwierig ist, ihn in eine bestehende Gruppe zu integrieren.
Also konnte der Hund den wir Fox getauft hatten, nur von ihm stammen. Er hat ca, 4 1/2 Jahre im Haus bei einer Familie gewohnt, wird dann rausgerissen und bei für ihn fremden Hunden übern Zaun geworfen. Man sieht Fox an wie er leidet.
Behutsam wurde er langsam im Freilauf mit den anderen Hunden zusammengelassen. Da er sehr schüchtern ist, finden es manche Hunde wohl lustig ihn zu jagen. Dann rennt Fox zum Tor und wartet die ganze Zeit ab ob seine Familie wiederkommt. Es ist so traurig ihn so zu sehen. Er kann es nicht verstehen, dass seine Familie ihn nicht wieder abholt.
Für Hunde, die schon lange in einem Haus gelebt haben und ein Familienleben kennen, fällt es viel schwerer sich an ein Shelterleben zu gewöhnen. Sie leiden stärker und viel länger. Darum ist es für Fox so wichtig, schnell wieder ein ein neues liebevolles Zuhause zu bekommen.
Bei unserem zweiten Besuch nach einer Woche, war er schon ein bisschen ruhiger und lief auch schon mit den anderen Hunden mit. Aber er muss alleine gefüttert werden, weil er in der Gruppe nichts frisst. Wenn man sich zu ihm hinsetzt, kommt er an und lässt sich gerne streicheln und kuschelt sich ganz nah an einen ran. Als wir ihn uns genau anschauten, fiel uns die Ähnlichkeit mit Maxis Welpen auf. Maxi hielt sich genau dort auf wo Fox sein Zuhause hatte. Also konnte nur er der Vater sein.
Update: ab 06.11.2025 ist der kleine Foxy auf einer Pflegestelle in Gelsenkirchen und kann dort kennengelernt werden.
Fox hofft jetzt, dass sich schnell jemand in ihn verliebt und den Fragebogen an info@tierfreunde-lesbos.de schickt, um ihm ein tolles neues Zuhause zu geben.
.09.12.2025 – Fox ist heute in sein neues Zuhause gezogen. Fox heißt jetzt Rudi und sowohl er, als auch seine Menschen sind sehr glücklich ☺️
15.11.2025 – Fox ist jetzt eine Woche bei mir zur Pflege und hat sich vom ersten Tag an gut eingelebt. Viele Dinge sind für ihn von Anfang an selbstverständlich: Stubenreinheit, Fahrräder, Autos, fremde Menschen und auch Alltagsgeräusche bringen ihn nicht aus der Ruhe. Er ist ein sehr unkomplizierter Hund, der gut zur Ruhe kommt. Mit den vorhandenen Hunden kommt er hervorragend zurecht, die ersten 2 Tage wollte er keinen Kontakt und ist ausgewichen, inzwischen tobt er mit seinem Sohn Mikado durch den Garten und kann kaum gebremst werden. Fremde Hunde beim Spaziergang sind ihm gleichgültig, bei größeren Hunden kann er schon mal die Nackenhaare aufstellen, geht aber ohne Probleme vorbei. Inzwischen zeigt er jedoch auch leichtes Interesse mal zu Hunden hinzugehen. Kurze Phasen (so 10 Minuten) war er auch schon alleine in der Hundegruppe, dabei sitzt er und wartet auf die Rückkehr, ist dabei aber nicht laut oder macht Dinge kaputt. Er steigt freiwillig ins Auto ein und hat auch dabei keine Probleme.
Also ein Hund zum verlieben 🙂
06.11.2025 – Fox und sein Flugbegleiter Silas haben heute die Reise angetreten und sind gut in Frankfurt gelandet. Fox fährt nun zu seiner Pflegestelle nach Gelsenkirchen.
03.11.2025 – Fox macht es sich schon mal in seiner Box bequem in der er am 06.11.2025 nach Frankfurt fliegt.
25.09.2025 – Fox kann sich nicht an die Menge der Hunde gewöhnen. Er hat ein separates Gehege für sich alleine, wo er etwas entspannen kann. Wir können ihn aber leider nicht mit den anderen Laufen lassen. Es passt einfach nicht.
22.09.2025 – Da er ein tränendes Auge hatte und empfindlich an einem Ohr war, haben wir ihn beim Tierarzt vorgestellt. So konnten wir ihn direkt chippen und impfen lassen. Fox war so lieb beim Tierarzt. Hat alles über sich ergehen lassen. Auch als es mal wehtat, hat er nicht geschnappt. Er ist so ein liebevoller und hübscher kleiner Kerl.