Am 24. Juli 2025 wurde Miltos auf einem Parkplatz außerhalb eines Dorfes im Norden von Lesbos gefunden, wo er sich unter einem Reisebus versteckt hatte.
Glücklicherweise war der Reisebus kaputt, sodass es für ihn ein sicherer Ort war, um dort zu bleiben.
Eine Frau, die in der Nähe wohnte, entdeckte Miltos‘ Versteck und begann, ihn zu füttern. Aber nach einer Woche wollte Miltos sein Versteck immer noch nicht verlassen. Die Frau beschloss, ihren eigenen Hund zum Parkplatz mitzubringen, um zu sehen, wie Miltos reagieren würde.
Das war ein sofortiger Erfolg. Miltos kroch unter dem Bus hervor und begann fröhlich um die ältere „Mama”-Hündin herumzuspringen. Nach mehreren Spieltreffen fühlte sich Miltos sicher genug, um der Frau und ihrem Hund nach Hause zu folgen, wo er sicher bleiben kann, bis bei uns im Shelter Platz für ihn ist.
Miltos hofft jetzt, dass sich schnell jemand in ihn verliebt und den Fragebogen an info@tierfreunde-lesbos.de schickt, um ihm ein tolles neues Zuhause zu geben.
08.09.2025- Miltos und Titus sind doch schon in den großen Shelter umgezogen, da Wanda aus allen Nähten platz. Es sind so viele neue Welpen da. Martha hat es geschafft eine Welpen-Gruppe im Shelter zu etablieren.
20.08.2025 – Miltos freut sich sehr, wenn man sich mit ihm beschäftigt, aber danach muss dann auch mal ne Pause gemacht werden.
18.08.2025 – Miltos ist jetzt erstmal zu Wanda gezogen. Er fühlt sich dort recht wohl. Für den Shelter ist er noch zu jung.
Beobachtung der Pflegestelle auf Lesbos vom 12. August, Tag 2 in meinem Garten: Miltos liebt es, mit unseren anderen Hunden zu spielen, ist freundlich zu Katzen und liebt es, in der Babybadewanne im Garten zu planschen. Nach nur einem Tag in unserem Garten sehen wir bereits eine Veränderung in seinem Verhalten: Er ist fröhlich, verspielt und selbstbewusst. Wir stellen auch fest, dass Stadtgeräusche, wie zum Beispiel die Müllabfuhr, neu für ihn sind. Daher glauben wir, dass er die ersten Monate seines Lebens in einer abgelegenen Gegend verbracht hat, vielleicht auf einem Bauernhof in den Bergen, nur in Gesellschaft seiner Hundefamilie. Heute kommt Miltos nah genug heran, um einen Hundekeks aus der Hand zu fressen, aber wir konnten ihn noch nicht streicheln. Da er jedoch so schnell Fortschritte macht, sind wir zuversichtlich, dass er bald anfangen wird, Menschen zu vertrauen.